Worauf Lettert es sich am Besten?

Und welche Papiere machen die Stifte nicht kaputt?


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Wenn euch die Hülle und Fülle an Stiften, die man fürs Lettering nutzen kann, noch nicht überfordert hat, 

dann passiert das spätestens, wenn es um Papiere geht. 

Ihr habt sicherlich schon oft davon gehört, dass die Brushpen-Spitzen der großen Tombows, Edding 1340 Brushpens, aber auch Sakura Koi und Faber Castell Brushpens sehr empfindlich sind und man die meist nicht sehr preiswerten Stifte nach einer Woche auf dem falschen Papier, bereits in den Müll hauen kann. 

 

Ich stand am Anfang vor demselben Problem (was ich auch dazu brachte, nach anderen Brushpens Ausschau zu halten) und erzähle ich euch im Folgenden ein paar grundsätzliche Dinge zum Thema Papier und zeige euch ein paar Beispiele, mit denen ich gute Erfahrungen gesammelt habe. 

 

Was ist eigentlich das Problem?

 

Viele Brushpens, unter anderem auch die oben genannten, haben eine Faserspitze, die ausfransen kann. Das ist dasselbe Problem, das man auch von seinen Filzstiften aus Schulzeiten kannte. Die ganz Alten malten irgendwann doppelt so breit, wie die neuen. 

Die Lebenszeit von Stiften mit diesen Spitzen ist demnach grundsätzlich beschränkt, denn ganz aufhalten kann man diesen Prozess nicht. Auch jahrelange Letterer müssen sich irgendwann der fransigen Pinselspitze geschlagen geben. Es gibt aber ein paar Möglichkeiten, mit denen man sie möglichst lange nutzen kann.

 

Was hilft gegen "Ausfransen"?

 

1.  Stifthaltung und Nutzung

  • Achtet bei Brushpens mit Faserspitze darauf, nicht gegen den Strich zu schreiben. 
  • geht sanft mit der Spitze um, kein rabiates, kräftiges Aufdrücken
  • nicht wild damit ausmalen, zum Füllen von Flächen oder zum Ausbessern lieber Fineliner nutzen (mehr dazu hier)

2. Das Papier

  • Grundsätzlich: raues Papier macht sich fürs Lettering immer schlecht. Abgesehen davon, dass man die Spitze sensibler Stifte damit zerstört, gelingt das Lettering am Besten, wenn der Stift auf dem Papier regelrecht "gleiten" kann. Dafür muss es natürlich so glatt wie möglich sein.
  • kein normales "Kopierpapier", grobes Kraftpapier, oder Bastelkartons nutzen
  • nicht auf rauem Aquarellpapier lettern (dafür dann einen richtigen Pinsel oder Aqua-Brushpen benutzen)

 

Papierempfehlungen

 

Hierbei handelt es sich um kein "normales" Kopierpapier. Dies ist ein besonders glattes Papier, das nicht stark saugt und einen angenehmen Farbauftrag ermöglicht. Der Stift gleitet super über das Papier. 

Gibt es auch dicker als 160 Gramm Papier: klick 



Das ist ein Notizblock mit den berühmten Punkten, statt Linien oder Quadraten. Viele kennen das Dot Pad aus den Social Media Kanälen, die sich mit Letterings beschäftigen. Vorteil: die Punkte ermöglichen gerades Lettern, lassen sich in Fotobearbeitungsapps und beim digitalen bearbeiten via Photoshop aber wesentlich leichter wegretouchieren, als die sonst so penetranten Linien oder Quadrate.  


Vorweg: Ich liebe Markerpapiere!

Warum? Für mich ist es das perfekte Allrounder-Papier. Es ist natürlich super glatt und eignet sich damit perfekt zum Belettern, egal mit welchem Stift. Und da kommen wir schon zum nächsten Punkt: egal mit welchem Stift.

Denn Markerpapiere sind geeignet, um auch mit Copics, Stylefile-Markern, Promarkern... etc. auf ihnen zu arbeiten, ohne, dass sie durchbluten. Selbst ein ganz normaler Edding kann dem Papier nichts anhaben und ihr müsst euch über Durchdrücken keine Gedanken machen. 

Auch das Beschreiben mit Tinte/Tusche und Feder klappt super. Die Feder gleitet gut über das Papier, ohne Fasern herauszuziehen und die Tinte/Tusche blutet nicht in das Papier. 

Für Wasserfarben ist es allerdings nicht geeignet, denn dadurch, dass Markerpapier für gewöhnlich sehr dünn ist, wellt es sich beim Kontakt mit viel Wasser natürlich. 

Lässt sich auch gut als Ersatz für Entwurfpapier benutzen!

Dadurch, dass es recht dünn ist, eignet es sich gut zum "Durchpausen".


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